geschrieben von Ina Henrichs

Paarweise zum Erfolg
Der Traum vom gemeinsamen Unternehmen.

Paarweise zum Erfolg von Ina Henrichs

Es ist ein oft geträumter Traum: Jemanden zu finden, mit dem man gemeinsame Sache macht – in der Liebe wie im Beruf. Eine Ehe, eine Partnerschaft, eine Seelenverwandtschaft gar. In der Kunst hat es diese Paar-Versuche so häufig schon  gegeben – und das Zusammenleben muss mitunter furchtbar gewesen sein. Wenn es nach dem (zugegeben immer schlecht gelaunten) Schriftsteller Thomas Bernhard geht, sind solche Verbindungen ohnehin  zum Scheitern verurteilt: „Sind sie zwei Talente, wie groß auch immer, vernichten sie sich.“

Solche Sätze halten natürlich niemanden davon ab, es trotzdem zu probieren. Es muss ja auch nicht die Kunst sein, die einen außer der Liebe vereint. Warum nicht eine originelle Geschäftsidee? Warum nicht eine gemeinsame Firma gründen?

Die Bedingungen dafür sind bestens, die Stimmung in Deutschland ist famos: Die KfW-Bankengruppe verzeichnet zwar gerade einen leichten  Rückgang der Gründungszahlen, betroffen aber sind davon nicht alle gleichermaßen: Bestätigt wird zum Beispiel der Trend, dass viel mehr Menschen nicht mehr aus Mangel an  Erwerbsalternativen eine Unternehmen gründen, sondern weil sie eine explizite Idee umsetzen wollen. Diese bringen im Durchschnitt häufiger Neuheiten an den Start, beschäftigen häufiger Mitarbeiter und bleiben länger am Markt bestehen.

Noch 2008 waren die anderen, die Notgründer, in der Überzahl. Die Zahl innovativer Gründer ist sogar gestiegen. Das sind diejenigen, die nicht nur Neues bieten, sondern im besten Sinne schöpferisch zerstörend wirken: Die zum technologischen Fortschritt und zum strukturellen Wandel beitragen. Was für eine Vorstellung, sich als Paar der schöpferischen Zerstörung zu widmen! Das klingt natürlich auch wieder nach arg viel Leidenschaft, es geht aber auch gemäßigter.

Wir haben Paare getroffen, die ihre eigenen Geschäftsideen verwirklicht haben. Die erzählen, ob und wie es funktioniert hat. In allen Fällen, so viel sei vorweggenommen, gibt es zumindest die Firma noch.

Der Fruchtbarkeitsmesser Katrin Reuter und Maxim Loick

Die beiden sind ein eingespieltes Team mit einer ausgeprägten Leidenschaft für alles Organisatorische. Katrin Reuter, 40, und Maxim Loick, 41, sind seit 15 Jahren ein Paar, seit elf Jahren verheiratet und haben zwei Kinder im Alter von sechs und neun Jahren. Beide arbeiten als freie IT-Berater und betreiben eine gemeinsame Firma: Ihr Start-up entwickelt ein Messgerät, das Frauen dabei hilft, ihre fruchtbare Zeit zu bestimmen.

Ohne einen gemeinsamen digitalen Kalender läuft bei den beiden nichts. „Wir haben uns natürlich gefragt, ob eine zusätzliche Belastung überhaupt noch zu schultern wäre. Aber letztlich war das, was wir bislang gemeinsam geschafft hatten, gar nicht mehr weit von dem entfernt, was wir noch vorhatten.“ Sie nennen sich selbst pragmatisch, sogar das Wort preußisch fällt. Sie redeten viel miteinander und seien sich in den Grundsätzen einig. Dazu gehört die Maxime, sich Platz für die Umsetzung eigener Ideale zu schaffen. Das bedeutet aktuell, dass Reuter 20 Stunden freiberuflich arbeitet und sich dann 20 Stunden für das Start-up engagiert.

Schema

Trackle

Loick arbeitet freiberuflich als Berater, was ihn ebenfalls für andere Aufgaben flexibel macht. Die Rollen beim Start-up sind klar verteilt: Sie kümmert sich um  die Finanzierung und Organisation, er um die Technik.

Ganz klar sind auch die Prioritäten abgesteckt. Zum Beispiel, dass im Zweifelsfall die Kinder Vorrang haben. Auch wenn das mitunter heißt, andere wartenzulassen. „Man muss lernen, das durch- und auszuhalten“, sagt er. Den Anspruch an einen perfekten Haushalt allerdings gaben sie von Anfang an auf. Dass man auch daheim über etwas anderes als über die Arbeit spricht, müsse man manchmal explizit vereinbaren. Und das mussten sie lernen. „Das ergibt sich nicht immer von allein.“ Auch ein Tabu gibt es: In Anwesenheit der Kinder Mails checken oder aufs Handy schauen.

Kommt irgendwas zu kurz? „Eigentlich alles“, sagen sie und lachen. Und trotzdem: Das gute am Paarsein im Beruf überwiegt: „Es ist so als würde man mit seinem Lieblingskollegen arbeiten“, findet sie. Sie würden sich vertrauen und eben alle Stärken und Schwächen kennen.

Natürlich sei man auch mal genervt von den Launen des anderen. „Aber dann besprechen wir uns und das ist als Partner einfacher, weil man sich nicht professionell verstellt.“

Die Geschäftsidee
Katrin Reuter ist ihre eigene Zielgruppe: Sie wünschte sich ein Kind und beim Warten auf den richtigen Zeitpunkt, den Eisprung, sah sie sich morgens häufig mit einem Fieberthermometer im Mund sitzen. Schließlich kann von der Temperatur auf die Fruchtbarkeit geschlossen werden. Verlässlich ist das aber nicht. „Warum gibt es kein Instrument, das die relevanten Werte automatisch auswertet, habe ich mich gefragt.“ Alle Geräte, die sie ausprobierte, waren störanfällig. Sie ließ daraufhin selbst einen Sensor entwickeln, der kontinuierlich die Kernkörpertemperatur misst. Er wird nachts vaginal getragen und kann ein Jahr lang verwendet werden. Die Werte werden an ein Computersystem gefunkt, das die Daten auswertet und verschlüsselt über eine App an das Handy sendet. Der Sensor kann für den Schwangerschaftswunsch und zur Verhütung genutzt werden. „Wir wollen Frauen valide Informationen zur Verfügung stellen. Nur wer informiert ist, kann Entscheidungen treffen. Für uns ist das auch ein Instrument zur Selbstbestimmung.“ Das Produkt hat bereits zwei Wettbewerbe gewonnen und mehrere Investoren überzeugt. Noch ist Trackle, so der Name, nicht zu kaufen, aber im Rahmen der Crowdfunding-Kampagne kann man ihn schon vorbestellen.
www.trackle.de

Das Holocafe Sebastian Kreutz und Jessica Karger

Das Gespräch lief damals sehr unaufgeregt. Jessica Karger und Sebastian Kreutz kennen sich aus der Hochschule in Düsseldorf. Sie studierten beide Games-Design und spätestens bei der  verpflichtenden  Teamarbeit am Ende war klar, dass sie den weiteren Weg  zusammengehen würden – beruflich wie privat. Das lief anfangs auch wunderbar. „Bei uns geht es sehr friedlich zu“, sagt die 26-Jährige. „Auch wenn wir unterschiedliche Herangehensweisen haben.“ Diese ergänzten sich beinahe klischeehaft: Sie war in erster Linie für das Design zuständig, er kümmerte sich um das Geschäftliche, beide waren von ihrem Projekt gleichermaßen überzeugt: Ein Café, in dem der Gast in virtuelle Welten eintauchen und spielen kann.

Dieses Projekt verwirklichen, bedeutete erst einmal sich zu  bescheiden. Allein schon räumlich. Sebastian Kreutz, 31, war anfangs skeptisch zusammenzuziehen und zu Hause auch zusammenzuarbeiten. Er  wollte unbedingt eine Rückzugsmöglichkeit. „Aber es funktioniert auch mit wenig Platz“, sagt er. „Man hat  als Paar einfach immer jemanden, der einen gut kennt, der einen versteht und schließlich auch hilft“, sagt sie. Und was, wenn es mit der Beziehung einmal zu Ende geht? Damals war das nur eine Eventualität. Und die wurde in der Tat während der Gründung bereits besprochen, alle möglichen Konsequenzen waren im Gesellschaftervertrag geregelt. Jeder Anwalt rät dazu (Siehe Interview Seite 10)  Und auch in diesem Fall stellte sich das als vernünftig heraus.  Inzwischen hat sich das Paar getrennt, was für beide zu Beginn völlig undenkbar schien. Aus dem Paar sind Kollegen  worden.

Aber:  Es gehe immer noch friedlich zu, was auch den dritten Gesellschafter sehr beruhigt habe. „Wir sind immer noch miteinander befreundet und wir treiben das Geschäft gemeinsam weiter voran.“ Und das offenbar ziemlich erfolgreich. Die Testphase lief hervorragend. Jetzt wird nach einem festen Standort gesucht. Mehr noch:  „Wir haben gerade erfahren, dass wir für den Deutschen Computerspielpreis in der Kategorie »Beste Innovation« nominiert wurden.“

Die Geschäftsidee
Jessica Karger und Sebastian Kreutz waren von Anfang an von den Möglichkeiten begeistert, die eine Virtual-Reality-Brille bietet – gerade im Games-Bereich. Allerdings kann sich kaum ein Amateur die passende Ausrüstung leisten und die wenigsten haben den geeigneten Raum dafür. Daher rührte die Idee, einen Treffpunkt zu schaffen, der genügend Platz und neueste Technik zur Verfügung stellt. Angeschlossen soll ein Bistrot sein. Mit der Idee von einem „Holocafé“ hat das Paar bereits mehrere Investoren überzeugt. Außerdem gingen schon Lizenzierungsanfragen von diversen Freizeitstätten ein, bevor das Projekt überhaupt umgesetzt wurde. Mit der Virtual-Reality-Brille und zusätzlichen Controllern für die Hände können Besucher auf einer großen Fläche alleine oder gegen mehrere Gegner spielen. Die eigenen Gesten werden in Echtzeit in den Spielablauf übertragen. Auch die räumlichen Verhältnisse sind exakt synchronisiert, so dass man sich wie in Wirklichkeit bewegen kann. Die Spiele wurden von den Betreibern selbst entwickelt. Inzwischen hatte das Holocafé in Düsseldorf als Pop-up-Store geöffnet. Nun befindet sich die Firma im Fundraising und verhandelt über eine passende Immobilie für den dauerhaften Düsseldorfer Flagship-Store.
www.holocafe.de

Minimalschuhe für Kinder Ran und Anna Yona

Es wird viel gelacht – und man ahnt: Diese Neigung könnte in vielen Fällen ein Segen sein. „Wir können in der Tat nicht lange auf einander böse sein. Dafür haben wir zu viel Humor“, sagt Anna Yona. Die 38-Jährige lernte ihren Mann in Israel kennen. Sie heirateten dort,  gründeten eine Familie – und eröffneten ein Fitness-Studio. Als Sporttherapeut war Ran Yona damals Impulsgeber und stemmte maßgeblich den Betrieb; sie, als studierte Geisteswissenschaftlerin wiederum,  kümmerte sich vor allem um die Kommunikation. „Irgendwann wollten wir aber  mit  unseren drei Kindern  doch lieber in Deutschland leben“, erzählt sie.

Sie verkauften die Firma und beschlossen, sich auch hier, in Gummersbach, wieder selbstständig zu machen. Und erneut war er es, der die Idee hatte: „Ich wollte Schuhe für Kinder entwickeln, in denen sie wie barfuß laufen können. „Das Ehepaar tauschte die Rollen: Er kümmert sich derzeit  mehr um die Kinder und den Haushalt, sie sich mehr um das Unternehmen, „einfach, weil ich viel besser Deutsch spreche“.

Die Arbeit erledigt sie im Home-Office, aber räumlich so getrennt, dass sie ihre Familie tatsächlich manchmal erst am Abend sieht. Er ist derjenige, der nach wie vor mit Leichtigkeit und Zuversicht an die Dinge geht. „Einfach machen und die Probleme nicht vorwegnehmen, sondern lösen, wenn sie entstehen.“ Sie ist tendenziell zurückhaltender: „Ich konnte immer viele Sachen anfangen, habe dann aber kalte Füße bekommen, wenn ich sie konsequent zu Ende bringen sollte. Mein Mann hat mich dann immer mitgezogen.“

Er sprudelt vor Ideen, sie versucht, System reinzubringen. „Wir ergänzen uns ziemlich gut.“ Das Gute am Paarsein im Beruf:  „Wir sind uns über unseren Lebensstil einig, haben dieselben Werte und darauf können wir uns unausgesprochen verlassen.“ Es gehe ihnen nicht darum, schnell Geld zu machen, sondern um die Sache selbst.

Schwierig sei es allerdings, den Stress aus der Familie herauszuhalten. Viel Urlaub ist derzeit nicht drin: Ostern 2016 nahmen sie sich vier Tage frei, beantworteten keine Mails. Vieles bespreche man zwischen Tür und Angel oder wenn die Kinder dabei seien. Familie und Firma seien schon sehr eng miteinander verzahnt. „Und manchmal bin ich zu meinem Mann ganz schön patzig. Ich glaube, einem anderen Mitarbeiter gegenüber würde ich mir das nicht erlauben.“ Um das aufzufangen, hätten sie eben genügend Humor.

Die Geschäftsidee
Ran Yona hat als Sporttherapeut einen geschulten Blick für Haltungsfehler, die er vermehrt schon bei Kindern beobachtet. Seiner Meinung nach liegt diese Entwicklung auch am falschen Schuhwerk, oder anders: daran, dass Kinder zu wenig barfuß laufen. Warum also nicht einen sogenannten Minimalschuh für die Jüngsten entwickeln, wie es ihn bereits im Spitzensport gibt? Einen leichten, flachen Schuh mit extrem flexibler und lückenhafter Sohle. Vorne möglichst rund, damit die Zehen genügend Platz finden. Der Schuh soll weder Stütz- noch Dämmfunktion haben und aus einem weichen Stoff bestehen, der sich der jeweiligen Fußform anpasst und trotzdem schützt. In den Schuhen sollen Kinder wie barfuß laufen. „Wer barfuß läuft, tritt automatisch sanfter auf, geht gelenkschonender und effizienter.“ Vor vier Jahren begannen er und seine Frau Anna mit der Produktenwicklung, suchten nach geeigneten Materialien und einem Hersteller. Heute werden die Schuhe unter dem Namen Wildling verkauft. Es gibt sie in den Größen 23 bis 42, in Sommer- und Winterversionen. Erwachsene gehören mittlerweile auch zur Kundschaft. Die Nachfrage, so das Ehepaar, liege derzeit weit über den Erwartungen.
www.wildling.shoes

Selbst gerösteter Kaffee Rainer Deppe und Ulli Dammert

Rainer Deppe, 48, und Ulli Dammert, 39, sind seit 14 Jahren ein Paar,  ein ungleiches auf den ersten Blick: Dammert studierte damals in Bielefeld Fotodesign, Deppe  war  Industriekaufmann als sie sich kennenlernten. „Ich war der  Künstlerische und er der Zahlenmann“,  sagt Dammert.  Sie hätten in der Anfangszeit deshalb auch nicht viel voneinander gehabt, zu unterschiedlich und zu vereinnahmend waren ihre Welten.  Das wollten beide ändern und fanden heraus, dass sie eine Affinität zu, wie sie sagen, qualitätsvollen Genussmitteln teilen. So entstand die Idee, sich selbstständig zu machen. Als Kaffeeröster.

„Das war noch zu einer Zeit als das Thema Kaffee noch gar nicht in Mode war“, sagt Deppe. Heute verkaufen sie Kaffee in der alten Heimat und in Köln. Im Lokal in der Südstadt wird  geröstet und ausgeschenkt. Dass sie als Paar zusammenarbeiten, halten sie  auf jeden Fall für einen Vorteil: „Wir  haben uns vorher selten gesehen, jetzt, durch die gemeinsame Arbeit haben wir viel mehr voneinander und kennen uns viel besser“, sagt  Dammert. Außerdem sei es gerade zu Beginn gut gewesen, einen Vertrauten an der Seite zu haben. „Wir sind auf viel Skepsis gestoßen, konnten uns aber gegenseitig trösten und aufbauen.“

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Das Thema selbst, der Kaffee, habe sich als besonders inspirierend  herausgestellt. „Wir unterhalten uns  über die Röstung, unsere Kunden und deren Geschichten.  Wir haben uns immer etwas zu sagen.“ Abschalten heißt bei den  beiden,  zwischendurch mal  den E-Mail-Account für Kundenanfragen zu blockieren.  Und im Sommer wird der Laden für drei Wochen geschlossen. Das Geschäft läuft gut,  Expansion ist aber nicht in Sicht: Sie seien nicht zahlenbesessen. „Wir sind immer noch verspielt, wollen auch nicht unbedingt wachsen, sondern vor allem Freude haben.“

Die speist sich erheblich aus dem Umstand, dass sie eine komplett inhabergeführte Firma sind. „Wir rösten selber, verkaufen selber, beraten selber – und im Moment wollen wir das nicht ändern.“ Gestritten wird zwar auch. „Aber wir sind jetzt nicht die Typen, die dann ausflippen“, sagt Deppe. Was, wenn die Beziehung in die Brüche geht? „Keine Ahnung“, sagen sie und schauen sich an. „Nix“. Vertraglich sei jedenfalls nichts geregelt. „Wir haben auch privat keine Gütertrennung vereinbart. Das fände ich auch nicht so sexy“, meint Dammert. „Wir machen jetzt erst mal  so weiter.“

Die Geschäftsidee
Damals war die Szene noch klein, als sich Ulli Dammert und Rainer Deppe dazu entschlossen, selbst Kaffee zu rösten und zu verkaufen. Die Reaktion war entsprechend: „Die Leute waren zum Teil ganz schön fies, haben uns ausgelacht anstatt sich zu freuen“, erinnert sich Dammert. Aber da stand schon alles fest: Ohne Business-Plan, dafür mit einem kleinen Erbe und offensichtlich viel Leidenschaft ließen sich die beiden in der traditionellen Rösterei im sauerländischen Medebach schulen. Dammert spezialisierte sich auf das Rösten von Espresso, Rainer Deppe auf das von Kaffee. Es sei ein wirklich sinnliches, ein meditatives Handwerk. Das Geschäft lief schleppend an, heute stehen die Kunden Schlange in ihrem Heimatort. Dort verkaufen sie ihr Produkt auf dem Bauernhof. Geröstet wird am zweiten Standort in Köln. Die beiden verarbeiten hier kleine Chargen mehrmals in der Woche. „Eigentlich wollten wir keine Cafébar eröffnen, aber die Menschen hier in Köln haben uns gar keine andere Wahl gelassen.“ In dem kleinen Laden ist ständig Betrieb, einer von beiden ist immer da. „Wir haben keine Aushilfe, wir machen alles selbst.“ Die Kunden kämen nicht nur wegen des Kaffees, immer auch, um sich mit ihnen zu unterhalten.
www.kaffeeprinzen.de